Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Revolution in Babelsberg – KI und LED-Wände ersetzen schwierige Außendrehs!
Vorschau-Highlight: Schluss mit komplizierten Drehgenehmigungen in Berlin! Ab Februar 2026 startet die UFA Serial Drama das Pilotprojekt „GZSZ goes VP“. Mit High-Tech-LED-Studios und künstlicher Intelligenz wird der Kolle-Kiez so realistisch wie nie zuvor ins Studio geholt.
Hintergrund: Innovation am Medienstandort Babelsberg 🚀

Potsdam-Babelsberg festigt seinen Ruf als Vorreiter der Filmtechnik. Während Daily Soaps wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) traditionell auf Effizienz und Schnelligkeit setzen, geht die Produktion nun einen Schritt weiter. Gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, erprobt die UFA die Integration von Virtual Production (VP) in den täglichen Herstellungsprozess. Ziel ist es, die hohen Qualitätsstandards der Serie mit modernster Technik zu verknüpfen und gleichzeitig wirtschaftlicher zu produzieren.
Chronologie der technologischen Entwicklung: „GZSZ goes VP“ 📅
Das Projekt markiert einen Meilenstein in der seriellen Produktion:
- Startschuss im Februar 2026: In den Studios des Standorts Babelsberg beginnt ein mehrwöchiger Testdreh. Hierbei werden KI-gestützte Workflows genutzt, um virtuelle Welten direkt am Set zu erschaffen.
- Hybride Produktionsansätze: Fokus des Projekts ist die Reproduktion und Erweiterung von Szenen, die zuvor „on location“ (also an echten Orten) gedreht wurden. Durch die Kombination von realen Aufnahmen und digitaler Nachbearbeitung entstehen täuschend echte Kulissen.
- Lösung für urbane Drehs: Ein entscheidender Vorteil der VP-Technik ist die Integration Berliner Räume, für die Dreharbeiten vor Ort oft nur schwer oder gar nicht genehmigt werden. So kann das typische Berliner Flair beibehalten werden, ohne den Verkehr oder Anwohner zu belasten.
- Starke Partnerschaften: Das GZSZ-Team arbeitet mit Experten wie Arkanum Pictures und dem Virtual Production Supervisor Jonathan Ho zusammen. Namhafte Technik-Partner wie Studio Babelsberg, Sony und Lux AI unterstützen den Testcase.
Impact & Implikationen ⚡

Die Einführung von Virtual Production hat weitreichende Folgen für die Zukunft des Fernsehens:
- Effizienzsteigerung: Durch den Wegfall von Motivwechseln und Reisen zu Außendrehorten können mehr Szenen in kürzerer Zeit in kontrollierter Studioumgebung produziert werden.
- Kreative Freiheit: Regisseure können Lichtverhältnisse und Hintergründe auf Knopfdruck anpassen, was bisher bei Außendrehs vom Wetter oder der Tageszeit abhängig war.
- Vorbildfunktion: Das Projekt dient als Testcase für andere serielle Formate. Wenn die Integration bei GZSZ gelingt, könnten bald viele weitere Produktionen auf KI- und VP-Workflows umstellen.
Fazit & Ausblick 🔮
Mit „GZSZ goes VP“ beweist die UFA, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Während die Zuschauer vor dem Bildschirm weiterhin mit ihren Lieblingscharakteren mitfiebern, findet hinter der Kamera eine stille Revolution statt. Die Ergebnisse des Testlaufs im Februar werden zeigen, wie schnell Virtual Production zum Standard in der deutschen Serienlandschaft wird. Der Kolle-Kiez bleibt Berlin treu – dank KI nun flexibler als jemals zuvor.