In aller Freundschaft: „Voll zickig!“ – Warum Arzu Bazman heftige Fan-Kritik als Kompliment feiert
Seit 25 Jahren ist sie das Herz der Sachsenklinik, doch Arzu Bazman polarisiert bewusst: Die Schauspielerin erklärt, warum negative Zuschauerreaktionen für sie der ultimative Beweis für echte Schauspielkunst sind.
Während die neue Folge von In aller Freundschaft am heutigen Dienstagabend (03.02.2026) aufgrund einer Programmänderung ausfällt, sorgt ein aktuelles Interview von Serien-Urgestein Arzu Bazman (48) für Gesprächsstoff. Die Darstellerin der Oberschwester Arzu Ritter blickt auf zweieinhalb Jahrzehnte voller Höhen und Tiefen zurück – und überrascht mit ihrer Einstellung zu unzufriedenen Fans.
Die „Shitstorm“-Beichte: Wenn Wut ein Erfolg ist
In einem aktuellen ARD-Interview offenbarte Bazman, dass sie keine Angst vor kritischen Kommentaren in sozialen Netzwerken oder Fan-Foren hat. Im Gegenteil: Sie provoziert sie fast schon durch ihr authentisches Spiel:
- Das Lob des Tadels: Wenn Zuschauer schreiben, sie sei „voll zickig rübergekommen“, „aggressiv“ oder „zu laut“ gewesen, empfindet die Schauspielerin dies als Bestätigung.
- Glaubwürdigkeit statt Beliebtheit: „Dann sage ich: Genau das! Richtig gemacht!“, erklärt Bazman. Für sie zeigen intensive negative Reaktionen, dass sie die emotionalen Abgründe ihrer Rolle so glaubhaft verkörpert hat, dass die Zuschauer die Distanz zwischen Rolle und Realität verlieren.
25 Jahre Drama: Ein Rückblick auf Arzu Ritters Schicksalsschläge
Die Fans haben mit Arzu Ritter seit ihrem Start als Schwesternschülerin im Jahr 2006 (insgesamt bereits 25 Jahre im Serien-Kosmos) eine emotionale Achterbahnfahrt hinter sich:
- Ehekrisen: Die Beziehung zu Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch) wurde durch den Verlust ihres ersten Kindes kurz nach der Geburt sowie Philipps Tablettensucht auf eine harte Probe gestellt.
- Seitensprünge: Sowohl Philipp (Affäre mit dem Kindermädchen) als auch Arzu selbst (Seitensprung mit einem Kollegen) sorgten für heftige Diskussionen beim Publikum.
- Berufliche Limits: Die Belastung in der Sachsenklinik führte die Oberschwester mehrfach an den Rand der Kündigung.
Was Fans heute wissen müssen
Obwohl die Primetime heute dem Krimi „Allmen und das Geheimnis des Koi“ gehört, gibt es für „IaF“-Enthusiasten genug Stoff zum Nachholen oder Vorfreuen:
- Vorschau-Tipp: Ab dem 10. Februar kehrt die Serie mit einer Doppelfolge zurück. In der Episode „Abschied vom Festhalten“ ist unter anderem Désirée Nick zu sehen.
- Streaming-Option: Auf Plattformen wie Joyn oder in der ARD-Mediathek können Fans die emotionalsten Momente von Arzu Ritter und die kommenden Folgen bereits vorab streamen.
Fazit der Redaktion
Arzu Bazman beweist mit ihrer Einstellung, dass eine langlebige Serie wie „In aller Freundschaft“ von Ecken und Kanten lebt. Harmonie pur ist langweilig – erst durch die „zickigen“ Momente, die Bazman so schätzt, bleibt die Sachsenklinik auch nach über 25 Jahren Gesprächsthema Nummer eins beim Publikum.