Tödliches Finale am Kolle-Kiez? Die Schlinge um Zoe Vogt zieht sich zu!
In der Welt von Gute Zeiten, schlechte Zeiten hat sich das Kräfteverhältnis endgültig verschoben. Was als persönlicher Rachefeldzug begann, entwickelt sich nun zu einem hochgefährlichen Machtkampf mit tödlichem Potenzial. Seit Jo Gerner zweifelsfrei weiß, dass Zoe Vogt hinter der heimtückischen Vergiftung von Yvonne Bode steckt, ist für ihn eine rote Linie überschritten. Diesmal geht es nicht mehr um bloße Intrigen oder taktische Siege, sondern um das nackte Überleben.

Zu später Stunde bittet Gerner Laura Lehmann und John Bachmann zu einem geheimen Treffen in die Agentur. Ohne Protokolle und ohne Netz schmieden sie ein Zweckbündnis aus Verzweiflung und Schuld. Während Gerner strategisch kalkuliert, um Zoe juristisch zu Fall zu bringen, ist Laura von existenzieller Angst getrieben. Sie weiß: Wer jetzt zögert, verliert alles. John hingegen sorgt sich primär um die kleine Clara; er fürchtet, dass Zoe mit Carlos Pereira flieht und das Kind mitnimmt – ein absoluter Kontrollverlust.
Zoe wiegt sich derweil in Sicherheit und deutet die Stille als Kapitulation ihrer Gegner. Doch psychologisch befindet sie sich in einer klassischen Täterphase kurz vor dem Zusammenbruch. Kontrollverlust erzeugt bei ihr Panik, und Panik führt zu fatalen Fehlern. Die Serie deutet bereits an, dass ein Mord bevorsteht.

Parallel dazu erschüttert ein grausiger Fund den Kiez: Am Westhafen wurde eine Wasserleiche geborgen. Es besteht der dringende Verdacht, dass es sich um Alvaro handelt – jenen Mann, den Zoe und Carlos vor Monaten in der Spree versenkt haben sollen. Sollte sich dies bestätigen, wäre es der Wendepunkt: Ein Toter, der nicht länger schweigt, und ein Verbrechen, das nicht mehr zu vertuschen ist. Für Gerner ist es die juristische Waffe, für Zoe das Ende ihrer Unsichtbarkeit. Die Frage ist nicht mehr, ob es einen Serientod geben wird, sondern wen die Gewaltspirale mit in den Abgrund reißt.