Gute Zeiten, schlechte Zeiten (GZSZ): Profitiert die Serie vom „Dschungel-Hype“?
Die aktuelle Quotenanalyse zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend für den Dauerbrenner GZSZ. Es stellt sich heraus, dass die tägliche Serie massiv von der Ausstrahlung der Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (Dschungelcamp) profitiert.
Der „Dschungel-Effekt“ auf die Quoten 🏝️

Die Zahlen vom Ende Januar 2026 belegen, dass RTL durch die geschickte Platzierung seiner Programme Synergien schafft, von denen vor allem GZSZ profitiert.
- Marktanteile: Am Freitag, den 30. Januar 2026, sicherte sich GZSZ einen hervorragenden Marktanteil von 15,4 % in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.
- Zuschauerzahlen: Insgesamt schalteten rund 2,18 Millionen Menschen ein, um die dramatischen Entwicklungen im Kolle-Kiez zu verfolgen. In der jungen Zielgruppe waren es 0,56 Millionen Zuschauer.
- Stabile Führung: Damit bleibt GZSZ die unangefochtene Nummer eins unter den deutschen Daily Soaps und kann sich trotz starker Konkurrenz behaupten.
Strategische Programmplanung bei RTL 🎯
Die Analyse macht deutlich, wie wichtig das „Fahrwasser“ großer Event-Shows für das Vorabendprogramm ist:
- Zuschauerbindung: Viele Fans, die sich auf die späten Dschungel-Folgen freuen, schalten bereits früher ein und bleiben bei GZSZ hängen.
- Cross-Promotion: RTL nutzt die hohen Reichweiten des Dschungelcamps intensiv, um Werbung für die spannenden Storylines rund um Katrin Flemming und Nina Reichelt zu machen.
- Konkurrenzdruck: Während andere Sender während der „Dschungel-Zeit“ oft Federn lassen müssen, erweist sich GZSZ als krisenfest und gewinnt sogar Zuschauer dazu.
Fazit für die Zukunft ✨
Der Erfolg von Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Windschatten des Dschungelcamps zeigt die ungebrochene Relevanz der Serie. Die hohen Quoten bieten eine hervorragende Basis für die kommenden Monate. Es bleibt abzuwarten, ob die Serie dieses hohe Niveau auch nach dem Ende der Dschungel-Staffel halten kann, wenn der „Mitnahme-Effekt“ wegfällt.